Dienstag, 13. Dezember 2011

Weihnachten zum Glotzen

Weihnachten bedeutet ja für einige von uns,dass man sich ein paar Tage hintereinander mit der Verwandtschaft so viel Futter in den Rachen schaufelt,bis man kaum noch geradeaus gehen kann.Abens ist man dann meistens so voll gestopft und eventuell auch so angetrunken,so dass man außer dem Rumgammeln auf dem Sofa nichts mehr hinkriegt.Höchstens noch den ein oder anderen Film zu gucken.
Da kann man ja auch mal bei Thema bleiben und sich den ein oder anderen Weihnachtsfilm reinziehen.
Dabei gibt es einen Film,der dabei schon fast zum Pflichtprogramm gehört.Denn vordergründig rotzt er der ganzen Weihnachtsstimmung einen dicken Yellow vor die Fresse,um dann eigentlich doch durchaus weihnachtliche Gefühle aufkommen zu lassen.Bei diesem Film handelt es sich um BAD SANTA.
Das Grundgerüst der Geschichte ist schnell erzählt:Ein Krimineller tingelt als Weihnachtsmann jedes Jahr in ein anderes großes Einkaufszentrum in irgendeiner amerikanischen Grioßstadt,um dort mit seinem kleinwüchsigen Kumpel den Safe zu knacken und dann schnell weiterzuziehen.Doch unser Weihnachtsmann,der eigentlich die Kinder unterhalten soll,sitzt ständig total besoffen auf seinem Stuhl und macht ziemlich viel Mist.Ein einsamer naiver kleiner Junge feiert ihn trotzdem ab und nimmt ihn mit zu sich nach Hause,wo er eine Villa alleine mit seiner senilen Oma bewohnt.
Das Ganze ist gespickt mit krassen Sprüchen und asozialem Verhalten.
Das heißt:Es ist eine absolute Freude sich bei ein paar Bierchen sich mit seinen Kumpels etwas anders auf Weihnachten einzustimmen.

Donnerstag, 24. November 2011

Filmkritik zu "Der Gott des Gemetzels":So macht Minimalismus Spaß

Gerade bin ich aus dem neuen Polanski-Streifen aus dem Kinosaal gestolpert und bin begeisert!Sonst würde ich nämlilch nicht die Motivation aufbringen meine Finger über die Tastatur tanzen zu lassen um den Film zu rezensieren.Und dem geneigten Leser schmackhaft zu machen.So viel darf jetzt schon verraten werden.
Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt:Zwei Elternpaare treffen sich in der Wohnung eines dieser Paare,um die Sreiterei zwischen ihren Söhnen zu diskutieren,bei der einer der beiden durch einen Stockschlag zwei Zähne verloren hat.Doch anstatt sich nun stundenlang gegenseitig Höflichkeiten hin und her zu werfen ensteht in kürzester Zeit genug Zündstoff zwischen den unterschiedlichen Charakteren,die sich immer mehr aufladen und dann mit Wucht auf den Kinobesucher einprasseln.
Brillieren tun die Schauspieler alle auf ihre eigene Art und Weise,wobei sich zwischen den Personen Interessenkonflikte und Gemeinsamkeiten entwickeln,die man so nicht von Anfang an erwarten durfte.Und gerade dies macht den Film so interessant und gleichzeitig saulustig.
Besonders gelungen sind in meinen Augen dabei zwei wichtige Elemente:Zum einen spielt sich die gesamte Handlung in einer einzigen Wohnung ab (und da zum größten Teil in einem Wohnzimmer).Dadurch ist der Zuschauer nicht durch optische äußere Reize von den Darstellern abgelenkt.Zum anderen ist die relativ kurze Länge von knapp unter neunzig Minuten ein wichtiger Garant dafür,dass der Film über die komplette Zeit kurzweilig bleibt.
Brilliant sind die Hauptdarsteller Kate Winslet, Jodie Foster, Christoph Waltz und John C. Reilly jeder auf seine/ihre eigene Art und Weise.Wer welchen Part dabei annimmt soll nach meiner Meinung der Zusschauer selbst erleben.
Ich kann nur noch einen Tip geben:Reingehen!

Dienstag, 22. November 2011

Am Montag 28.11 wird geballert!Hard Sensations präsentiert"Ein Mann sieht rot" im Apollo Kino

Ach,ist das herrlich!Während man früher dicke Kreuze in die Fernsehzeitung gemacht hat und das große Glück hatte,meist auf einem der öffentlich rechtlichen Programme,einen kultverdächtigen,aber leider viel zu selten gezeigten Film in der Glotze genießen zu dürfen,wird durch die ALTERNATIVE MOVIE-Reihe den Menschen in Aachen die Möglichkeit gegeben solche Filme nun nicht mehr alleine auf der Couch sondern gemeinsam im APOLLO KINO zu bewundern.Dies macht eine Kooperation zwischen Kino und den Machern der äußerst gelungenen Filmwebsite HARD SENSATIONS möglich.Den Machern dieser Kinoreihe scheint es am Herzen zu liegen eine bunte Palette an Schätzen der Filmgeschichte zu präsentieren,die einen besonderen Streifen durch den Erlebnisort Kino zu einem erinnerungswürdigen Erlebnis werden zu lassen.Dabei sind auch Filme im Programm,die nach oder gar während des Sehens durchaus auch kontrovers diskutiert werden können.
"Ein Mann sieht rot" passt in diese Filmreihe in meinen Augen dadurch so gut wie ein Maßanzug vom Schneider.Denn dieses Werk ist wichtige Filmgeschichte,die man durchaus unterschiedlich bewerten kann.Doch gerade dadurch ist dieser Streifen trotz seiner nun 37 Jahren auf dem Buckel wohl auch bis zum heutigen Tag so interessant.
In diesem Meisterwerk geht Charles Bronson in Person des Architekten Paul Kersey auf einen großen Rachefeldzug,um die Vergewaltigung seiner Frau durch drei Junkies zu rächen.
Wie man sich anhand des Filmtitels durchaus vorstellen kann geht Herr Kersey nicht unbedingt besonders rational vor,sondern lässt seinen aufgestauten Aggressionen genug Gelegenheit um diese auch auszuleben.Für alle Fans von Charles Bronson eine gute Gelegenheit dieses Meisterwerk nochmal im Kino sehen zu können.Für alle anderen die Chance einen Film zu sehen,der das Thema Selbstjustiz und Waffenbesitz vor allem in den USA thematisert und bis heute durchaus ein gesellschaftlich relevantes Thema darstellt.
Daher mein Tip:Hingehen!

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